Romani Rose im Gespräch mit der RNZ: „So darf man mit uns nicht umgehen“

Das Denkmal ist für Sinti und Roma in Deutschland und in Europa ein zentraler Ort des Gedenkens, und er ist gleichzeitig ein Ort der Erinnerung an die Verbrechen des Holocaust, dem über 500.000 Sinti und Roma zum Opfer fielen.

„Angesichts der Erinnerungsthematik an die NS-Verbrechen sollten die Beteiligten nicht Streit, sondern Besinnung walten lassen“, sagte der israelische Künstler Dani Karavan, als er das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten europäischen Sinti und Roma in Berlin konzipierte. Als im Oktober 2012 endlich dieser Ort des Gedenkens eingeweiht werden konnte, da lag ein jahrzehntelanger Kampf um dieses „Symbol der Trauer und Erinnerung“ hinter Romani Rose und dem „Zentralrat Deutscher Sinti und Roma“. Jetzt droht neues Ungemach: Der Berliner Senat hat den Bau der S 21 beschlossen, um den Hauptbahnhof vollständig an das S-Bahn-Netz anzuschließen. Das Denkmal wäre davon stark betroffen. „Nicht mit mir“, macht Rose als Vorsitzender des Zentralrates, seine Position klar.

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