4. Rosenberg-Symposium: Zentralrat fordert Distanzierung des BGH von rassistischer Rechtsprechung der Nachkriegszeit

Der Bundesgerichtshof (BGH) in
Karlsruhe, wo Romani Rose am 21. Oktober sprach.
(Foto: Nikolay Kazakov)

Auf Einladung des Bundesministeriums der Justiz sprach der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, am Dienstag, den 21. Oktober 2014, auf dem 4. Rosenburg-Symposium zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Justiz beim Bundesgerichtshof (BGH). Bei der Veranstaltung in Karlsruhe forderte Rose die Distanzierung des BGH von seiner rassistischen Rechtsprechung der Nachkriegszeit, mit der die Rechtfertigungsstrategien und die demagogische Hetze der Nationalsozialisten über Jahrzehnte ungebrochen fortgeführt wurden.

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