Ausstellungen

Besucher in der ständigen des Dokumentationszentrums in Heidelberg
Gedenkraum für die Opfer des Völkermordes an den Sinti und Roma im Dokumentationszentrum in Heidelberg (Foto: Archiv DokuZ/Kehrel)

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Am 16. März 1997 stellte das neueröffnete Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma eine Ausstellung vor, die den nationalsozialistischen Völkermord an der Minderheit erstmalig öffentlich dokumentierte. Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegenüber den Sinti und Roma war zu diesem Zeitpunkt sowohl in der Geschichtsschreibung als auch in der Gedenkstättenarbeit weitgehend ausgeklammert. Das neu gegründete Heidelberger Zentrum machte es sich zur Aufgabe, hier ein Umdenken zu bewirken. Ausstellungen sind seither ein wichtiges Mittel der Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums – national wie international.

Am 2. August 2001 eröffnete das Dokumentrationszentrum in Block 13 des ehemaligen „Stammlagers“ in Auschwitz die erste ständige Ausstellung, die den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma an diesem zentralen Ort des Verbrechens dokumentiert. An vielen ehemaligen Orten der Verfolgung wurden seither neue Ausstellungen konzipiert, in denen das Schicksal der Minderheit im „Dritten Reich“ in angemessener Weise dokumentiert wird. Vielerorts sind Stätten der historischen Erinnerung entstanden.

Deutschland- und europaweit stellt das Dokumentations- und Kulturzentrum ausleihbare Ausstellung zum europäischen Völkermord und zur Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma mit dem begleitenden Internetportal sintiundroma.org zur Verfügung.

Mit seinen vielfältigen Ausstellungen zum nationalsozialistischen Völkermord und zur Bürgerrechtsarbeit deutscher Sinti und Roma erreicht das Dokumentationszentrum jährlich mehr als 65 000 Besucherinnen und Besucher – in Heidelberg, in der Gedenkstätte Auschwitz sowie wechselnd in zahlreichen Städten in Deutschland und Europa.