Online-Zeitzeugengespräch mit Eva Franz

Datum
26.01.2021
19:00 - 21:00 Uhr


Am 27. Januar jährt sich der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. In der Reihe „Sinti und Roma in Bayern – Zwischen Anerkennung und Abgrenzung“ findet am 26. Januar 2021 ein Online-Zeitzeugengespräch über Zoom mit der Holocaust-Überlebenden Eva Franz statt. Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung über Zoom ist kostenfrei. Anmeldungen und nähere Informationen ab sofort über folgende E-Mail: info@isfbb.de

Veranstaltet wird das Gespräch vom Nürnberger Bildungsverein Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. in Kooperation mit dem Verein bildung evangelisch in Europa und unserem Landesverband Bayern des Verbands Deutscher Sinti und Roma.

Mit Eva Franz berichtet eine der letzten Zeuginnen des Holocausts. Eva Franz wurde 1940 in Gablonz an der Neiße geboren. Als sie zweieinhalb Jahre alt war, wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort wurde ihr die Häftlingsnummer 4167 in den linken Unterarm eintätowiert. Frau Franz trägt die Nummer bis heute. Ihre Schwester kam in Auschwitz ums Leben. Gegen Kriegsende wurde Eva in das Frauen KZ Ravensbrück und in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Die Mutter starb noch vor der Befreiung.Die Nürnberger Holocaust-Forscherin Birgit Mair moderiert die Veranstaltung und präsentiert Dokumente aus dem Leben der Zeitzeugin. Im Anschluss an den Bericht von Eva Franz können Fragen aus dem Publikum gestellt werden.


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