Achtung: Verschoben! – Lesung: „Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945“ von Manfred Schmitz-Berg

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Datum
Donnerstag 23. April 2020
19:00 Uhr

Veranstaltungsort
Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
Bremeneckgasse 2
69117 Heidelberg


Achtung: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Fallzahlen des Coronavirus COVID-19 haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wir informieren hier zu gegebener Zeit über Neuigkeiten.

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas, wenn sie denn
überlebten, hatten oft lebenslange schwerste körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Wer davon verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen.

Wie ist die Bundesrepublik mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen? Gab es für alle oder wenigstens die
meisten Betroffenen eine „Wiedergutmachung“ (wenn eine solche überhaupt möglich sein kann)? Oder wurde zumindest versucht, angemessenen Ersatz für sämtliche erlittene Schäden zu leisten? Neben diesen Fragen werden exemplarisch einige Entschädigungsfälle vorgestellt.

Das Buch von Manfred Schmitz-Berg, Richter a.D. am Oberlandesgericht Düsseldorf und Mediator, ist 2017 im Grupello-Verlag
Düsseldorf erschienen.

In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg.

Der Eintritt ist frei.


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