Inszenierung des Fremden

Fotografische Darstellung von Sinti und Roma im Kontext der historischen Bildfoschung.

Das Buch beleuchtet am Beispiel der Fotografie die Rolle visueller Medien bei der Entwicklung zumeist vorurteilsbeladener Bilder über unsere Minderheit. Frühe Zeugnisse der Fotografiegeschichte werden dabei ebenso behandelt wie die Presse- oder Reportagefotografie der Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt bildet der Umgang mit dem fotografischen Erbe des Nationalsozialismus und dessen Verwendungspraktiken in Ausstellungen oder in der politischen Bildung. Die Beiträge zeigen eindrücklich die historischen Wurzeln des heutigen Antiziganismus auf und machen deutlich, welchen Stellenwert Stereotypen über „Zigeuner“ in der Vorstellungswelt der Mehrheit und im öffentlichen Raum hatten und bis heute haben.

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