Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg an Torch verliehen

Von links: Oberbürgermeister Eckart Würzner, Torch alias Frederik Hahn, Romani Rose (Foto: privat)

„Fremd im eigenen Land“ rappten 1992 Frederik Hahn alias Torch, Toni L und Linguist. Viele Themen, die sie vor knapp 30 Jahren ansprachen, sind auf erschreckende Weise auch heute noch relevant. Gerade deswegen sind Frederik Hahns persönliches Engagement für das interkulturelle Zusammenleben und sein Einsatz gegen rechts so wichtig. Mit seiner Musik hat er viele Menschen erreicht und ihren Belangen in Deutschland Gehör verschafft. Aus diesem Grund wurde Torch vergangene Woche mit der Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg ausgezeichnet.

Romani Rose, Vorsitzender des Dokumentations- und Kulturzentrums, unterstützte die Verleihung aufgrund des Engagements und jahrelanger persönlicher Kontakte:

„Ich kenne Frederick Hahn seit vielen Jahren und sein gesellschaftliches Engagement gegen Diskriminierung und seine Beiträge für die Kultur in Heidelberg zeichnen ihn aus.“

Romani Rose

Die 1976 gestiftete Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg werden Personen geehrt, die sich vorrangig im Bereich Kunst, Kultur und Wissenschaft verdient gemacht haben. Seither wurden u.a. der Mäzen Manfred Lautenschläger sowie der Grafikdesigner und Karikaturist Klaus Staeck ausgezeichnet. Die Zahl der lebenden Preisträger ist auf zehn Personen beschränkt.